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Studio Renovierung die zweite

Dämmung, Gipskarton und Strom

Nachdem jetzt schon eine gewisse Zeit ins Land gegangen ist, bin ich endlich etwas weiter gekommen.

Da die meisten Wände so krumm und schief waren und der Putz auch schon von den Wänden abfiel blieben nicht viele Optionen, damit es am Ende schön aussieht. Den kompletten Raum neu verputzen war mir allerdings zu aufwendig und da ich mir auch eine Möglichkeit des Strom verlegens überlegen musste, haben ich mir für den Trockenbau entschieden.

Von dem Vorbesitzer hatte ich viele Holzlatten und auch Styropor übrig, also hab ich mich kurzerhand dazu entschlossen, damit erst die Wände zu dämmen bevor ich mich um den Gipskarton kümmere.

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Damit wären dann zumindest die Wände und die Fenster gedämmt. Mal sehen ob das ausreichen wird, andernfalls müsste ich mich später noch um die Decke kümmern.

Nach der Dämmung kam dann das Ständerwerk für den Gipskarton, hier habe ich ganz normale Alu Profile benutzt. Nachdem ich die erste bodennahe Lage der Platten angebracht habe, musste ich mich dann erste um die Stromverlegung kümmern.
Also erste einmal einen Plan machen, wo ich überall Steckdosen, Schalter, Licht etc. hin haben möchte.

Nachdem der Strom verlegt war wurde noch der Sicherungskasten erneuert und die restlichen Platten angebracht.

Den Großteil habe ich alles in Eigenregie gemacht, mit Hilfe von meiner Freundin und Kollegen.

Jetzt geht’s ans Verputzen ….aber so langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels.

 

Studio Renovierung die erste

In dem letzten Betrag hatte ich mich noch beschwert, dass wir kein Bad haben.

Natürlich will ich, dass sich später die Modelle ungestört umziehen und frisch machen können und auf Dauer ist die Krankenhaustoilette auch keine Option. Vor allem so nah das Krankenhaus auch seien mag, so schlimm sind dessen Zustände, im Besonderen die schöne Beleuchtung um Junkies vorzubeugen.

Aber was soll ich sagen, wir haben nun ein Bad!

Hagen4Nachdem unser Vertrag unterschrieben war, räumten wir ein kleine Kammer aus, die der Vormieter mit Alufolie beschichtet hatte. Dort kam dann unter einem Kasten aus Spanplatten ein Abfluss zum Vorschein. Ein Abfluss!
Warum also nicht die Kammer nutzen und dort ein Bad einrichten, scheinbar war es das in der Vergangenheit ja auch.
Natürlich gibt es kein fließendes Wasser, aber eine Lösung mit Tanks und einer Punpe war schnell ausgedacht. Also los!
Knapp 2 Wochen haben wir die Abende damit verbracht, den Raum mit Styropor zu isolieren und mit Rigips zu verkleiden. Toilette aufgebaut, Rohre angeschlossen, Spülkasten aufgehangen, Waschbecken angebracht und schon stand das Bad! 🙂

Na gut, Tapeziert ist davon noch nicht, eine Baustellenlampe hängt auch noch von der Decke und der Spiegel hängt auch nicht. Aber wenn wir nun den Rest des Raums renovieren, dann müssen wir zumindest schon nicht mehr immer zum Krankenhaus 😀
Apropos renovieren: weiter auf der ToDo Liste steht das Isolieren aller Wände, das Legen von Profilen für die Rigipswände, Wände aufstellen und Strom verlegen, Decke verkleiden, tapezieren und streichen sowie Laminat legen an, um nur die wesentlichen Sachen zu erwähnen.
Man wird mich also in den nächsten Monaten häufiger bei Hornbach und Bauhaus finden.

Leider ist jetzt schon abzusehen, dass ich nur abends und Sonntags ins Studio komme, da Arbeit und Uni Vorrang haben.

Fertig werden soll das Studio aber auf jeden Fall noch dieses Jahr.

 

Räumlichkeiten im Metzgerhaus

Was lange währt wird endlich gut … oder wie war das?

Nachdem ich schon eine ganze Zeit auf der Suche nach passenden und vor allem auch bezahlbaren Räumlichkeiten für ein kleinen privates Fotostudio war wurde ich nun endlich fündig.
In den letzten Jahren habe ich immer mehr Equipment angesammelt, das so langsam jede Ecke in unserem Wohnzimmer zustellt 😀
Auf Dauer sollte es auch keine Option sein, immer das Wohnzimmer komplett umzubauen, um zu shooten und dann hänge ich doch wieder im Fernseher, um den richtigen Winkel einzufangen

Hagen1Ebay Kleinanzeigen hat mich dann letztendlich einen Raum finden lassen. Ein Hobby Bastler, der eine Werkstatt zum Herstellen von Lautsprechern hatte, wollte das Hobby aufgeben und suchte einen Nachmieter. Das Gebäude wurde ursprünglich in der Nachkriegszeit von einem Metzger genutzt.
Das Gebäude hat zwei Etagen, wobei sich im unteren Teil zwei Garagen und eine Art Lagerraum gefindet. Die Garagen, die sich unter dem Raum befinden waren angeblich mal der Kühlraum. Von dem Flair ist bis auf eine massive Stahltür jedoch nichts erhalten.

Klingt…. fast perfekt. Wären da nicht die zum Teil schon angebrochenen einfach verglasten Fenster und die ungedämmten Wände, von denen der Putz runter kommt oder der stinkende Öl-Ofen, der vermutlich noch nie von einem Schornsteinfeger unter die Lupe genommen wurde. Leider fehlte auch ein Bad, aber das Krankenhaus mit Toiletten ist nur wenige Meter entfernt. Gemeinsam mit einem Freund, der ebenfalls hobbymäßig fotografiert, entschloss ich mich, den Raum zu mieten und die nächsten Monate viel Zeit und Geld in die Renovierung und Einrichtung unseres Studios zu setzen

Den Mietvertrag haben wir letzte Woche unterschrieben und die Schlüssel bekommen:-) Hiermit hatten wir die erste Herausforderung, nämlich einen Schlüsseldienst finden, der diesen uralten Schlüssel noch nachmachen kann.
Die Herausforderung ist gelöst.

Welche Probleme und Herrausforderungen sich bei der Renovierung stellen, werde ich sicher noch in dem ein oder anderen folgenden Beitrag schreiben. Erste einmal alles Ausräumen ….

 

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