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Farben als Experiment 2 .Tag

Tag Zwei

Leider habe ich den Vormittag wegen einem anderen Termin nicht mitmachen können, daher konnte ich erst um 14 Uhr einsteigen.

 

Wie wirkt Monografie – Prof. Dr. Susanne Marschall

In diesen Vortrag bin ich mit komplett falschen Vorstellungen reingegangen: es ging weder um Fotografie noch um Schwarz/Weiß, sondern hauptsächlich um die Filmgeschichte und die technische und ästhetische Umsetzung mit Einfarbigkeit, als eine Reduktion der Farbpalette.

Monochromatisch – Orthochromatisch – Polychomatisch

Einfarigkeit wird heutzutage hauptsächlich bei extremen Erfahrungen oder Ausstieg aus der Realität eingesetzt

Konstruktivismus:
Reflektion – erzählen – täuschen – erschaffen

Ästhetik:
Reduzierung – Komprimieren – entfremden – überhöhen

Als Beispiele wurden angeführt:

  • Die Arbenteuer des Prinzen Achmed (1926)
  • BenHur (1929)
  • Vertigo (1958)
  • Blue (1993)
  • Hero (2002)
  • Sakaron (2006)

 

Ein sehr Spannender Vortrag. Vielleicht schaue ich Filme demnächst auch aus einem anderen Blickwinkel.

 

Optik…Haptik…Farbig…Technik? – Prof. Andreas Kalweit

 

Dieser Vortrag war ein Ritt durch die verschiedenen Materialien und dessen Möglichkeit der Gestaltung bzw. dessen Imitation.
Ich empfand den Vortrag als unspannend, da es sich bei den meisten Sachen um altbewährtes handelte.
Einzig der kreative Umgang mit Rost und die Beschichtung von Gegenständen empfand ich als innovativ.

 

Kupfer als schillerndes Farbenspiel, wie beeinflusst das Material die Farbgestaltung und das Objekt – Marcel Besau

 

Hierbei ging es um einen Vortrag der Firma „Studio Besau-Marguerre“ und dessen Produktserie „Iridescent Copper“.
Ein neuer Ansatz mit Kupfer als historisches Material und dessen Gestaltung umzugehen. Hierbei wurden eine Lampenserie und Spiegel vorgestellt.

Interresant war hier die kreativ farbliche Gestaltung, durch Hitze Einwirkung und Mustererzeugung innerhalb der Oxidschicht. Eine schöne Kombination aus Handwerk und Design mit hohem experimentellen Gehalt.

 

Farbentheorie des 20. Und 21. Jahrhunderts? Künstler-Wissenschaftler in flukturierenden Farbräumen – Prof. Dr. Peter Weibel

 

Dieser Vortrag war wirkliche beeindruckend und ein würdiger Abschluss der Konferenz. Es ist wahnsinn Prof. Weibel zuzuhören, wie er durch die gesamte Kunstgeschichte mit einer Leichtigkeit gehuscht ist und dabei wusste er zu allem eine kleine Anekdote zu erzählen.

Von Lokal- und Erscheinungsfarben über die Farbsymbolik hin zu den Farben als eine Darstellung des natürlichen Lichts.

Licht ist der Bruder der Farbe.

Ein Bild ist eine farbige Oberfläche bedeckt mit Farbe in einer bestimmten Ordnung. – Denis

Licht ist das einzige prägende Mittel für Farbe.

Farbe und Licht werden zu einem neuen Medium werden.

 

 

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung mit ganzen vielen inspirierenden Einflüssen, neuen Ideen und interessanten Kontakten.

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