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Photokina Produkte

 

Ich will jetzt nicht auf alle Neuerungen eingehen, davon gibt es schon zig Seiten, die sich damit viel ausführlicher beschäftigen als ich es je tun könnte, wie z.B. Matt Granger, er durfte sogar einen keines Hand-On Video zum Tamron 15-30 drehen.

Übrigens auch ein Produkt auf das ich gespannt war, nur leider konnte man das nicht in die Hand nehmen geschweige denn testen.

Hier ein paar Eindrücke zu zwei Produkte die mich besonders begeistert haben.

Yongnuo 600ex-RT

Yongnuo hatte bereits im letzten Jahr den Yongnuo 600ex-RT angekündigt, nur diesmal soll es wohl wirklich so weit sein. Angeblich soll er in 2-3 Monaten auf den Markt kommen und das zu einem hammer Preis von 100-150€.
Da ich bereits das Original, den Canon EX600-RT und dazu den passende Speedlight Transmitter von Yongnuo YN-E3RT besitze, war ich auf die Yongnuo Version sehr gespannt.

Wenn man so für “kleines” Geld dieses System mit Yongnuos erweitern könnte , wäre das genial. So könnte man sich ein Systemblitz System zusammenstellen, welches sowohl via Ettl als auch manuell über Funk zu benutzen ist und das bei eine Leitzahl von 60. 🙂
Der Muster war Yongnuo typisch gut verarbeitet. Im Vergleich zum Original merkt man ihm zwar sein Plastik an und auch das Einstellrad besitzt weniger Wiederstand als bei Canon, aber das war ich schon von dem Transmitter gewöhnt.
Ich hoffe, dass er in der Praxis dann auch das hält was er verspricht.

Was mich am Yongnuo Stand auch beeindruckt hat, waren dessen neue Objektive, die rein optisch eins zu eins Nachbauten von Canon sind. Einzig die Haptik ist anders und sie besitzen kein USM. Die Foto Qualität kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht getestet habe.
Ich frage mich nur wieso man eine 99€ Objektiv von einem Originalhersteller noch günstiger anbieten muss, bzw. wer das überhaupt kauft.

Eizo ColorEdge CS240

IMG_0284Nachdem ich mich schon eine ganze Weile nach einem neuen Monitor umschaue, kam es mir ganz Recht, dass Eizo ebenfalls einen Stand auf der Photokina hatte. 
Eigentlich bin ich mit der Vorstellung dorthin gegangen, mir die CX Serie näher anzuschauen und mir dazu Infos zu hohen.
Nachdem ich einige Fragen zu den CX Modellen gestellt hatte, wurde mir der CS240 als brandneues Produkt vorgestellt, wovon ich auch total begeistert bin.
Im Prinzip hat der CS240 eine sehr sehr ähnlich Ausstattung wie der CX240. Die Aufwärmzeit und der integrierte Sensor zur Kontrolle sind schon die beiden größten Unterschiede, womit man meiner Meinung nach aber gut leben kann und das ganze für einen Preis um die 650€.
Wenn ich bedenke das man für einen “netten” Monitor auch schon 400€ zahlt, sind 650€ für einen Hardware kalibierbaren Wide Garmunt Monitor vollkommen akzeptabel.
 Zu den genauen Unterschieden werde ich allerdings noch einen gesonderten Artikel schreiben.

Natürlich gab es noch viele andere Artikel, die mich begeistert haben, gerade im Video Bereich und Zubehör gab es viele schöne neue Entwicklungen. Außerdem gab es natürlich noch andere Sache, um die ich jetzt schon seid zwei Jahren herumschleiche, wie die SMDV Softboxen.
Aber eigentlich nichts was es nicht schon gab oder was ich mir konkret anschaffen möchte.Die meisten Produkte bei dieser Photokina waren eher eine Evolution als eine Revolution, daher gab es kaum was, was mich wirklich vom Hocker gerissen hätte.

Drei Tage Photokina – einer Messe die keine Messe ist

Ich habe mir die Photokina an drei Tagen gegeben, wobei es im Nachhinein sogar schade ist, dass ich die anderen Tage leider keine Zeit hatte.
Warum die Photokina meiner Meinung nach keine Messe mehr ist ? Das sollte nicht wertend gemeint sein, aber die Messe hat sich verändert, negativ wie auch positiv.

Alte Messe

Die Zeiten wo Produkte exklusiv auf der Photokina vorgesstellt wurden sind spätestens seid der letzten Photokina vorbei. Diesmal empfand ich es aber als noch schlimmer. Die ganzen Neuerungen waren vorher fast komplett bekannt. Viele Produkte werden inzwischen nicht mehr zur Photokina sonder zu anderen Messen oder zeitlich versetzt vorgestellt. Das mag zwar für das Marketing gut sein, aber für das Erlebnis auf einer Messe ist das eher ernüchternd.

Dass einige Hersteller das scheinbar genau so sehen erklärt auf jeden Fall, warum es diesmal etliche Stände mit Interaktion und Aktivitäten gab.
Wobei es dabei leider meist nicht um die Fotografie ging, sonder ehr um irgendein Social Media Gedöns.

Wo man noch vor einigen Jahren von Miniaturländern über Blumenwelten zu Modelscharen sich durchfotografieren und vor allem durchtesten konnte, konnte man diesmal ganze viele tolle Fotos in Handyqualität auf Twitter und co hochladen.
 Jeder zweite Hersteller besitzt inzwischen eine Cloud mit ganz tollen Upload Möglichkeiten auf alle Social Media Kanäle (Ernsthaft ?!).
Da stellt sich mir die Frage, welcher “Profi” nutzt wirklich solche halbgahren Cloudlösungen?
Die Separation zwischen Fachbesuchern und Endkunden war diesmal deutlicher denn je zu spüren. Während einige Firmen nicht einmal einen Katalog ohne Visitenkarte rausrücken hat man bei anderen das Gefühl die Profiprodukte wären nur ein Anhängsel die man ausstellen musste. 
Auf der anderen Seite wurde aber auch vermeintliche Profiprodukte wie eine Sau durch das mediale Fotocommunity Dorf getrieben, die man sich besser hätte sparen sollen.
 Nun aber genug mit dem Bashing, denn so enttäuscht ich über einige Entwicklungen war, so mehr habe ich mich über andere Entwicklungen gefreut.

Neue Convention

Diese Photokina war die Messe mit den meisten Workshops und Shows, was ich persönlich super fand.
 Zum Teil hatte man das Gefühl, man wäre auf den “Foto” VideoDays wo man seine YouTube Stars trifft, nur ohne kreischende Mädels. Neben den Klassikern wie Photoshop oder Profi Live Shootings zum mitknipsen (habe allerdings bewusste keine Kamera mitgenommen) gab es diesmal auch Workshops zur Selbstständigkeit, Eigenwerbung, Viralität etc. die eine wirkliche Bereicherung waren.

Hiervon würde ich mir zur nächsten Photokina noch viel mehr wünschen, was allerdings kaum noch geht. Im Vorfeld hätte ich mir gewünscht, dass man alle Showpläne zentral hätte einsehen können, so musste man die Hersteller- und Fotografenseiten abgeklappert um seinen persönlichen Photokina Plan zu erstellen.
Apropo zentral, die App zu der Messe fand ich dieses mal super. Habe mir im vorhinein meine Favoriten rausgesucht und dann nach Hallen sortiert, so wusste ich sofort auf was ich in der nächsten Halle achten sollte.

Insgesamt fand ich die Messe auf jeden Fall super (und das obwohl es hinterher keine Schnapper gab :/ ) und fand es nur schade, dass ich nicht noch mehr Live Shows mitnehmen konnte.
Freu mich schon auf das nächste mal.

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