Skip to main content

Eizo CS240 vs. CX241/271

Nachdem mich auf der Photokina der Eizo CS240 begeistert hat, wollte ich mehr darüber erfahren.
Warum sich mit den Unterschieden beschäftigen, wenn man die Modell auf der Eizo Seite vergleichen kann? Leider hilft einem der Vergleich über Produktwebsites nur bedingt weiter. Nicht alle Unterschiede oder die Erklärungen dazu lassen sich über den Vergleich finden.
Selbst auf der Photokina wurde mir von einem „Color Experten“ nur gesagt, dass die CX akkurater arbeiten, ohne dabei die Details bennen zu können. Es wurde allerdings auffällig oft betont, dass die “Endkontrolle” eine ganz andere sei 😉

Um wirklich alle Unterschiede herauszufinden, muss man sich zwangsläufig die Handbücher genauer anschauen.

Eizo CS240 vs. CX241

Wenn man sich die Modell CS240 und CX241 genauer anschaut, gibt es nur eine Hand voll Unterschiede. Dabei sollte man sich überlegen, wie relevant diese Eigenschaften für einen selbst sind.

Der CX241 ist in den folgenden Punkten besser oder anders ausgestattet:

Integrierter Sensor:

Dient der Selbstkontrolle. Sinnvoll bei unregelmäßigen Kalibrierungen und wechselnden Umgebungsverhältnissen.
(Wer also selbst dran denkt zu kalibrierten und die Umgebung konstant hält, kann sich diesen ersparen)

Betriebsbereit in 7 Min:

Monitore erreichen erste nach einer gewissen Zeit ihre volle Kapazität und damit ihre Farbgenauigkeit, normalerweise – und auch bei den CS240 – liegt dies bei 30Min.
(Da ich aber morgens schon 30 Minuten zum E-Mails Lesen und Surfen einplane, wäre das für mich kein Problem)

TrueBlack:

Keine winkelabhängigen Veränderungen von Schwarz/Grautönen,
 also auch kein Bleeding an den Rändern.
(Ich sitze relativ gerade vor meinem Monitor und müsste diesen auch nicht schenken. Wenn ich diesen für Kundenpräsentationen nutzen würde, wäre das vielleicht etwas anderes.)

Temperatur-Farbdrift-Korrektur:

Hierzu findet sich leider keine genau Beschreibung auf der Eizo Seite oder in den Handbüchern.

Automatische Helligkeitsjustierung AutoEco:

Der Lichtsensor dient dazu die Helligkeit zu regulieren um dadurch Strom und 
Kosten zu sparen.
(Allerdings – und daher ist es auch weniger wichtig – funktioniert dieses nicht im CAL- Modus.)

Software:

Bei der CX Serie bekommet man neben dem Color Navigator 
zusätzlich den ColorNavigator NX dazu, welches für Administratoren und die Netzwerkpflege interessant seien könnte. Wer also mehrere Monitore pflegen muss, für den wäre das wohl eine enorme 
Zeit- und Kostenersparnis.
(Da es bei mir nur um einen Monitor geht, wäre mir das egal.)

 

Preisunterschied

Jetzt kommt aber der Preisunterschied von 320-350€ gegenüber dem CS240 Model. Ob einem die Mehrausstattung das Geld wert ist, bleibt dann jedem selbst überlassen, mir würde wohl der CS240 ausreichen.

Straßenpreise:

Eizo CS240  640€
Eizo CX241  960€
Eizo CX271 1250€

 

Eizo CX271

Im Vergleich zu dem CX271 Modell ist natürlich die Größe der entscheidende Unterschied. Hierbei handelt es sich um einen 27 Zoll Monitor der dadurch auch eine andere Auflösung aufweist. Im Gegensatz zum 24 ́er kann dieser nicht „nur“ FullHD sondern eine Auflösung von 2560×1440.

Neben der Auflösung besitzt der 27 ́er aber auch eine höhere Pixeldichte.

Der CS240 und auch der CX241 haben einen Pixelabstand von 0,27×0,27 was einer DPI von ca. 95 entspricht.
Der CX271 hat dagegen einen Pixelabstand von 0,233×0,233 und daher eine DPI von 109.

 

Apple MacBookPro 15´ Retina 227 Dpi
Eizo ColorEdge CX271 109 Dpi
Apple iMac 27´ 108 Dpi
HP Pavillon w2408H (mein aktueller) 108 Dpi
Eizo ColorEdge CS240/CX241   95 Dpi

In Zeiten wo man sich schon so an Retina gewöhnt hat könnte das eventuell ein Kaufgrund sein. Auch wenn der Unterschied nicht riesig ist, so ist dies doch sichtbar.

Ich für meinen Teil, habe mich noch immer nicht entschieden.
Entscheidend für mich ist dabei die Frage, ob ich mit einem 24 ́er und „nur“ FullHD leben kann oder doch lieber einen 27 ́er mit bessere Auflösung und höheren DPI möchte. Wenn man bedenkt, dass sich im Video Bereich 4K als Standard langsam durchsetzt und bereits an der 5K bzw. 8K Unterstützung gearbeitet wird, könnte eine höhere Auflösung etwas zukunftssicherer sein.

Ich werde berichten, wie ich mich weiter entscheide.

Im Vorfeld habe ich mich natürlich aber auch über andere Monitore informiert. Alternativ hatte ich mir auch die NEC Monitore angeschaut, allerdings bin ich dann doch bei Eizo gelandet da ich das Preis/Leistungsverhältnis bei Eizo besser finde. Dell, HP, und Co. hatte ich für mich schon davor ausgeschlossen.

Photokina Produkte

 

Ich will jetzt nicht auf alle Neuerungen eingehen, davon gibt es schon zig Seiten, die sich damit viel ausführlicher beschäftigen als ich es je tun könnte, wie z.B. Matt Granger, er durfte sogar einen keines Hand-On Video zum Tamron 15-30 drehen.

Übrigens auch ein Produkt auf das ich gespannt war, nur leider konnte man das nicht in die Hand nehmen geschweige denn testen.

Hier ein paar Eindrücke zu zwei Produkte die mich besonders begeistert haben.

Yongnuo 600ex-RT

Yongnuo hatte bereits im letzten Jahr den Yongnuo 600ex-RT angekündigt, nur diesmal soll es wohl wirklich so weit sein. Angeblich soll er in 2-3 Monaten auf den Markt kommen und das zu einem hammer Preis von 100-150€.
Da ich bereits das Original, den Canon EX600-RT und dazu den passende Speedlight Transmitter von Yongnuo YN-E3RT besitze, war ich auf die Yongnuo Version sehr gespannt.

Wenn man so für “kleines” Geld dieses System mit Yongnuos erweitern könnte , wäre das genial. So könnte man sich ein Systemblitz System zusammenstellen, welches sowohl via Ettl als auch manuell über Funk zu benutzen ist und das bei eine Leitzahl von 60. 🙂
Der Muster war Yongnuo typisch gut verarbeitet. Im Vergleich zum Original merkt man ihm zwar sein Plastik an und auch das Einstellrad besitzt weniger Wiederstand als bei Canon, aber das war ich schon von dem Transmitter gewöhnt.
Ich hoffe, dass er in der Praxis dann auch das hält was er verspricht.

Was mich am Yongnuo Stand auch beeindruckt hat, waren dessen neue Objektive, die rein optisch eins zu eins Nachbauten von Canon sind. Einzig die Haptik ist anders und sie besitzen kein USM. Die Foto Qualität kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht getestet habe.
Ich frage mich nur wieso man eine 99€ Objektiv von einem Originalhersteller noch günstiger anbieten muss, bzw. wer das überhaupt kauft.

Eizo ColorEdge CS240

IMG_0284Nachdem ich mich schon eine ganze Weile nach einem neuen Monitor umschaue, kam es mir ganz Recht, dass Eizo ebenfalls einen Stand auf der Photokina hatte. 
Eigentlich bin ich mit der Vorstellung dorthin gegangen, mir die CX Serie näher anzuschauen und mir dazu Infos zu hohen.
Nachdem ich einige Fragen zu den CX Modellen gestellt hatte, wurde mir der CS240 als brandneues Produkt vorgestellt, wovon ich auch total begeistert bin.
Im Prinzip hat der CS240 eine sehr sehr ähnlich Ausstattung wie der CX240. Die Aufwärmzeit und der integrierte Sensor zur Kontrolle sind schon die beiden größten Unterschiede, womit man meiner Meinung nach aber gut leben kann und das ganze für einen Preis um die 650€.
Wenn ich bedenke das man für einen “netten” Monitor auch schon 400€ zahlt, sind 650€ für einen Hardware kalibierbaren Wide Garmunt Monitor vollkommen akzeptabel.
 Zu den genauen Unterschieden werde ich allerdings noch einen gesonderten Artikel schreiben.

Natürlich gab es noch viele andere Artikel, die mich begeistert haben, gerade im Video Bereich und Zubehör gab es viele schöne neue Entwicklungen. Außerdem gab es natürlich noch andere Sache, um die ich jetzt schon seid zwei Jahren herumschleiche, wie die SMDV Softboxen.
Aber eigentlich nichts was es nicht schon gab oder was ich mir konkret anschaffen möchte.Die meisten Produkte bei dieser Photokina waren eher eine Evolution als eine Revolution, daher gab es kaum was, was mich wirklich vom Hocker gerissen hätte.

%d Bloggern gefällt das: