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Farben als Experiment 2 .Tag

Tag Zwei

Leider habe ich den Vormittag wegen einem anderen Termin nicht mitmachen können, daher konnte ich erst um 14 Uhr einsteigen.

 

Wie wirkt Monografie – Prof. Dr. Susanne Marschall

In diesen Vortrag bin ich mit komplett falschen Vorstellungen reingegangen: es ging weder um Fotografie noch um Schwarz/Weiß, sondern hauptsächlich um die Filmgeschichte und die technische und ästhetische Umsetzung mit Einfarbigkeit, als eine Reduktion der Farbpalette.

Monochromatisch – Orthochromatisch – Polychomatisch

Einfarigkeit wird heutzutage hauptsächlich bei extremen Erfahrungen oder Ausstieg aus der Realität eingesetzt

Konstruktivismus:
Reflektion – erzählen – täuschen – erschaffen

Ästhetik:
Reduzierung – Komprimieren – entfremden – überhöhen

Als Beispiele wurden angeführt:

  • Die Arbenteuer des Prinzen Achmed (1926)
  • BenHur (1929)
  • Vertigo (1958)
  • Blue (1993)
  • Hero (2002)
  • Sakaron (2006)

 

Ein sehr Spannender Vortrag. Vielleicht schaue ich Filme demnächst auch aus einem anderen Blickwinkel.

 

Optik…Haptik…Farbig…Technik? – Prof. Andreas Kalweit

 

Dieser Vortrag war ein Ritt durch die verschiedenen Materialien und dessen Möglichkeit der Gestaltung bzw. dessen Imitation.
Ich empfand den Vortrag als unspannend, da es sich bei den meisten Sachen um altbewährtes handelte.
Einzig der kreative Umgang mit Rost und die Beschichtung von Gegenständen empfand ich als innovativ.

 

Kupfer als schillerndes Farbenspiel, wie beeinflusst das Material die Farbgestaltung und das Objekt – Marcel Besau

 

Hierbei ging es um einen Vortrag der Firma „Studio Besau-Marguerre“ und dessen Produktserie „Iridescent Copper“.
Ein neuer Ansatz mit Kupfer als historisches Material und dessen Gestaltung umzugehen. Hierbei wurden eine Lampenserie und Spiegel vorgestellt.

Interresant war hier die kreativ farbliche Gestaltung, durch Hitze Einwirkung und Mustererzeugung innerhalb der Oxidschicht. Eine schöne Kombination aus Handwerk und Design mit hohem experimentellen Gehalt.

 

Farbentheorie des 20. Und 21. Jahrhunderts? Künstler-Wissenschaftler in flukturierenden Farbräumen – Prof. Dr. Peter Weibel

 

Dieser Vortrag war wirkliche beeindruckend und ein würdiger Abschluss der Konferenz. Es ist wahnsinn Prof. Weibel zuzuhören, wie er durch die gesamte Kunstgeschichte mit einer Leichtigkeit gehuscht ist und dabei wusste er zu allem eine kleine Anekdote zu erzählen.

Von Lokal- und Erscheinungsfarben über die Farbsymbolik hin zu den Farben als eine Darstellung des natürlichen Lichts.

Licht ist der Bruder der Farbe.

Ein Bild ist eine farbige Oberfläche bedeckt mit Farbe in einer bestimmten Ordnung. – Denis

Licht ist das einzige prägende Mittel für Farbe.

Farbe und Licht werden zu einem neuen Medium werden.

 

 

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung mit ganzen vielen inspirierenden Einflüssen, neuen Ideen und interessanten Kontakten.

Farbe als Experiment

Hierbei handelt es sich um eine internationale Konferenz, die vom Deutschen Farbzentrum, HAWK, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie der Bergischen Universität Wuppertal initiiert wurde.
Sie soll ein Forum für persönliche Begegnungen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen aus Theorie und Praxis der Farbe bieten.

Nirgendwo sonst gibt es so viele Möglichkeiten für den direkten Dialog mit Menschen, die neue Produkte erfinden und anwenden, qualitativ hochwertige Technologien neu entdecken und bewahren, Forschungsprojekte initiieren und durchführen, Bücher erdenken und schreiben, Lernmaterialien konzeptionieren oder anregende Bildwelten erschaffen.

Ich habe diese Gelegenheit genutzt, mich zur Konferenz anzumelden und viele neue Eindrücke gesammelt. Als Student der BUW bin ich darüberhinaus sogar günstiger an eine Eintrittskarte gekommen. Leider konnte ich nicht die volle Zeit an der Konferenz teilnehmen. Dennoch war es eine gelungene und sehr informative Veranstaltung.

Auch wenn diese Veranstaltung nicht direkt etwas mit Fotografie zu tun hat, so hat es viel mit Farbe und das Licht zu tun und vieles lässt sich auch interdisziplinär projizieren.

Hier eine kleine Sammlung von Zitaten und Ideen die ich interessant fand.

So, what about color? – Petra Blaisse

Es wurden etliche Projekte sowohl für Innen- als auch Außenraumgestaltung von dem „Inside Outside Studio“ vorgestellt. Besonders wurden hier die Designs aus Vorhängen und Pflanzen herausgestellt.

Die Idee dahinter ist:

Break open what is closed and define places by natural light.

Grade Räume, die unter normalen Umständen nicht einladend wirken werden durch Fenster und Lichtführung deutlich angenehmer für ihrer Nutzer gestaltet.

Create spaces

Erfahrbare Räume, die nicht nur das sind, wofür sie gemacht wurden, sondern darüber hinaus erfahrbar seien sollen.

 

Creating a screen like in a cinema and create an illusion by light

Hierbei fand ich besonders, dass nicht nur mit einer direkten Lichtführung gearbeitet wird, sondern durch reflektierende und abschattende Flächen gearbeitet wird. Reflektoren und Abschatter innerhalb eines gezielten angelegten Raumdesigns bzw. Lichtführung wiederzufinden, fand ich sehr interessant.

http://www.insideoutside.nl

 

Experimentell erwiesen? Kandinskys Farbenlehre am Bauhaus – Prof.Dr. Karl Schawelka

Es wurden die Farb-und Formensprache Kandinskys vorgestellt und darüber diskutiert ob Kandinskys Annahme über die Zuordnung von Farbe zu Form wissenschaftlich haltbar ist. Kandinsky hat selbst niemals das Ergebnis seiner Befragung, die seine Annahme belegen sollen, veröffentlicht.
Da ich persönlich Kandinskys Annahmen für unkorrekt halte und es noch weitere solcher Studien zu Farbe und Form gibt, war dieses Vortrag zwar lehrreich aber eher uninteressant.

 

Wie sehen Armut, Reichtum, Gewinn oder Verlust aus? – Prof. em. Axel Venn

Axel Venn war mir bis dahin nicht bekannt, daher empfand ich die Arbeiten super interessant. Im Endeffekt geht es um eine wissenschaftliche Befragung zu bestimmten Begriffen, wobei die Probanden diesen Begriffen Farben zuordnen sollten. Hierdurch ergibt sich pro Begriff eine bestimmt Farbverteilung. Bei der aktuellen Arbeit, „Farbe des Geldes“ wurden diese Befragungen auf Europa, USA und Asien ausgedehnt, wodurch man an Hand von Begriffen kulturelle Prägungen ablesen kann.

Kann nur jedem Empfehlen, sich das Buch „Farbwörterbuch“ mal genauer anzuschauen.

 

Als letztes war ich noch in einem Workshop

Qualität der Farbe – Ulrich Welter

Hierbei ging es um die Beschaffenheit von verschiedenen Materialien und Strukturen. Der Workshop war sehr interessant grade wo es um die Produkte und Herstellung der Firma Welter ging. Diese Stellt individuelle Tapeten und Wandverkleidungen her. Einfach mal auf dessen Seite schauen.

Leider musste ich nach diesen Vorträgen schon wieder gehen. Welter Wandunikate

 

weiter geht es mit Tag zwei

Eizo CS240 vs. CX241/271

Nachdem mich auf der Photokina der Eizo CS240 begeistert hat, wollte ich mehr darüber erfahren.
Warum sich mit den Unterschieden beschäftigen, wenn man die Modell auf der Eizo Seite vergleichen kann? Leider hilft einem der Vergleich über Produktwebsites nur bedingt weiter. Nicht alle Unterschiede oder die Erklärungen dazu lassen sich über den Vergleich finden.
Selbst auf der Photokina wurde mir von einem „Color Experten“ nur gesagt, dass die CX akkurater arbeiten, ohne dabei die Details bennen zu können. Es wurde allerdings auffällig oft betont, dass die “Endkontrolle” eine ganz andere sei 😉

Um wirklich alle Unterschiede herauszufinden, muss man sich zwangsläufig die Handbücher genauer anschauen.

Eizo CS240 vs. CX241

Wenn man sich die Modell CS240 und CX241 genauer anschaut, gibt es nur eine Hand voll Unterschiede. Dabei sollte man sich überlegen, wie relevant diese Eigenschaften für einen selbst sind.

Der CX241 ist in den folgenden Punkten besser oder anders ausgestattet:

Integrierter Sensor:

Dient der Selbstkontrolle. Sinnvoll bei unregelmäßigen Kalibrierungen und wechselnden Umgebungsverhältnissen.
(Wer also selbst dran denkt zu kalibrierten und die Umgebung konstant hält, kann sich diesen ersparen)

Betriebsbereit in 7 Min:

Monitore erreichen erste nach einer gewissen Zeit ihre volle Kapazität und damit ihre Farbgenauigkeit, normalerweise – und auch bei den CS240 – liegt dies bei 30Min.
(Da ich aber morgens schon 30 Minuten zum E-Mails Lesen und Surfen einplane, wäre das für mich kein Problem)

TrueBlack:

Keine winkelabhängigen Veränderungen von Schwarz/Grautönen,
 also auch kein Bleeding an den Rändern.
(Ich sitze relativ gerade vor meinem Monitor und müsste diesen auch nicht schenken. Wenn ich diesen für Kundenpräsentationen nutzen würde, wäre das vielleicht etwas anderes.)

Temperatur-Farbdrift-Korrektur:

Hierzu findet sich leider keine genau Beschreibung auf der Eizo Seite oder in den Handbüchern.

Automatische Helligkeitsjustierung AutoEco:

Der Lichtsensor dient dazu die Helligkeit zu regulieren um dadurch Strom und 
Kosten zu sparen.
(Allerdings – und daher ist es auch weniger wichtig – funktioniert dieses nicht im CAL- Modus.)

Software:

Bei der CX Serie bekommet man neben dem Color Navigator 
zusätzlich den ColorNavigator NX dazu, welches für Administratoren und die Netzwerkpflege interessant seien könnte. Wer also mehrere Monitore pflegen muss, für den wäre das wohl eine enorme 
Zeit- und Kostenersparnis.
(Da es bei mir nur um einen Monitor geht, wäre mir das egal.)

 

Preisunterschied

Jetzt kommt aber der Preisunterschied von 320-350€ gegenüber dem CS240 Model. Ob einem die Mehrausstattung das Geld wert ist, bleibt dann jedem selbst überlassen, mir würde wohl der CS240 ausreichen.

Straßenpreise:

Eizo CS240  640€
Eizo CX241  960€
Eizo CX271 1250€

 

Eizo CX271

Im Vergleich zu dem CX271 Modell ist natürlich die Größe der entscheidende Unterschied. Hierbei handelt es sich um einen 27 Zoll Monitor der dadurch auch eine andere Auflösung aufweist. Im Gegensatz zum 24 ́er kann dieser nicht „nur“ FullHD sondern eine Auflösung von 2560×1440.

Neben der Auflösung besitzt der 27 ́er aber auch eine höhere Pixeldichte.

Der CS240 und auch der CX241 haben einen Pixelabstand von 0,27×0,27 was einer DPI von ca. 95 entspricht.
Der CX271 hat dagegen einen Pixelabstand von 0,233×0,233 und daher eine DPI von 109.

 

Apple MacBookPro 15´ Retina 227 Dpi
Eizo ColorEdge CX271 109 Dpi
Apple iMac 27´ 108 Dpi
HP Pavillon w2408H (mein aktueller) 108 Dpi
Eizo ColorEdge CS240/CX241   95 Dpi

In Zeiten wo man sich schon so an Retina gewöhnt hat könnte das eventuell ein Kaufgrund sein. Auch wenn der Unterschied nicht riesig ist, so ist dies doch sichtbar.

Ich für meinen Teil, habe mich noch immer nicht entschieden.
Entscheidend für mich ist dabei die Frage, ob ich mit einem 24 ́er und „nur“ FullHD leben kann oder doch lieber einen 27 ́er mit bessere Auflösung und höheren DPI möchte. Wenn man bedenkt, dass sich im Video Bereich 4K als Standard langsam durchsetzt und bereits an der 5K bzw. 8K Unterstützung gearbeitet wird, könnte eine höhere Auflösung etwas zukunftssicherer sein.

Ich werde berichten, wie ich mich weiter entscheide.

Im Vorfeld habe ich mich natürlich aber auch über andere Monitore informiert. Alternativ hatte ich mir auch die NEC Monitore angeschaut, allerdings bin ich dann doch bei Eizo gelandet da ich das Preis/Leistungsverhältnis bei Eizo besser finde. Dell, HP, und Co. hatte ich für mich schon davor ausgeschlossen.

Photokina Produkte

 

Ich will jetzt nicht auf alle Neuerungen eingehen, davon gibt es schon zig Seiten, die sich damit viel ausführlicher beschäftigen als ich es je tun könnte, wie z.B. Matt Granger, er durfte sogar einen keines Hand-On Video zum Tamron 15-30 drehen.

Übrigens auch ein Produkt auf das ich gespannt war, nur leider konnte man das nicht in die Hand nehmen geschweige denn testen.

Hier ein paar Eindrücke zu zwei Produkte die mich besonders begeistert haben.

Yongnuo 600ex-RT

Yongnuo hatte bereits im letzten Jahr den Yongnuo 600ex-RT angekündigt, nur diesmal soll es wohl wirklich so weit sein. Angeblich soll er in 2-3 Monaten auf den Markt kommen und das zu einem hammer Preis von 100-150€.
Da ich bereits das Original, den Canon EX600-RT und dazu den passende Speedlight Transmitter von Yongnuo YN-E3RT besitze, war ich auf die Yongnuo Version sehr gespannt.

Wenn man so für “kleines” Geld dieses System mit Yongnuos erweitern könnte , wäre das genial. So könnte man sich ein Systemblitz System zusammenstellen, welches sowohl via Ettl als auch manuell über Funk zu benutzen ist und das bei eine Leitzahl von 60. 🙂
Der Muster war Yongnuo typisch gut verarbeitet. Im Vergleich zum Original merkt man ihm zwar sein Plastik an und auch das Einstellrad besitzt weniger Wiederstand als bei Canon, aber das war ich schon von dem Transmitter gewöhnt.
Ich hoffe, dass er in der Praxis dann auch das hält was er verspricht.

Was mich am Yongnuo Stand auch beeindruckt hat, waren dessen neue Objektive, die rein optisch eins zu eins Nachbauten von Canon sind. Einzig die Haptik ist anders und sie besitzen kein USM. Die Foto Qualität kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht getestet habe.
Ich frage mich nur wieso man eine 99€ Objektiv von einem Originalhersteller noch günstiger anbieten muss, bzw. wer das überhaupt kauft.

Eizo ColorEdge CS240

IMG_0284Nachdem ich mich schon eine ganze Weile nach einem neuen Monitor umschaue, kam es mir ganz Recht, dass Eizo ebenfalls einen Stand auf der Photokina hatte. 
Eigentlich bin ich mit der Vorstellung dorthin gegangen, mir die CX Serie näher anzuschauen und mir dazu Infos zu hohen.
Nachdem ich einige Fragen zu den CX Modellen gestellt hatte, wurde mir der CS240 als brandneues Produkt vorgestellt, wovon ich auch total begeistert bin.
Im Prinzip hat der CS240 eine sehr sehr ähnlich Ausstattung wie der CX240. Die Aufwärmzeit und der integrierte Sensor zur Kontrolle sind schon die beiden größten Unterschiede, womit man meiner Meinung nach aber gut leben kann und das ganze für einen Preis um die 650€.
Wenn ich bedenke das man für einen “netten” Monitor auch schon 400€ zahlt, sind 650€ für einen Hardware kalibierbaren Wide Garmunt Monitor vollkommen akzeptabel.
 Zu den genauen Unterschieden werde ich allerdings noch einen gesonderten Artikel schreiben.

Natürlich gab es noch viele andere Artikel, die mich begeistert haben, gerade im Video Bereich und Zubehör gab es viele schöne neue Entwicklungen. Außerdem gab es natürlich noch andere Sache, um die ich jetzt schon seid zwei Jahren herumschleiche, wie die SMDV Softboxen.
Aber eigentlich nichts was es nicht schon gab oder was ich mir konkret anschaffen möchte.Die meisten Produkte bei dieser Photokina waren eher eine Evolution als eine Revolution, daher gab es kaum was, was mich wirklich vom Hocker gerissen hätte.

Drei Tage Photokina – einer Messe die keine Messe ist

Ich habe mir die Photokina an drei Tagen gegeben, wobei es im Nachhinein sogar schade ist, dass ich die anderen Tage leider keine Zeit hatte.
Warum die Photokina meiner Meinung nach keine Messe mehr ist ? Das sollte nicht wertend gemeint sein, aber die Messe hat sich verändert, negativ wie auch positiv.

Alte Messe

Die Zeiten wo Produkte exklusiv auf der Photokina vorgesstellt wurden sind spätestens seid der letzten Photokina vorbei. Diesmal empfand ich es aber als noch schlimmer. Die ganzen Neuerungen waren vorher fast komplett bekannt. Viele Produkte werden inzwischen nicht mehr zur Photokina sonder zu anderen Messen oder zeitlich versetzt vorgestellt. Das mag zwar für das Marketing gut sein, aber für das Erlebnis auf einer Messe ist das eher ernüchternd.

Dass einige Hersteller das scheinbar genau so sehen erklärt auf jeden Fall, warum es diesmal etliche Stände mit Interaktion und Aktivitäten gab.
Wobei es dabei leider meist nicht um die Fotografie ging, sonder ehr um irgendein Social Media Gedöns.

Wo man noch vor einigen Jahren von Miniaturländern über Blumenwelten zu Modelscharen sich durchfotografieren und vor allem durchtesten konnte, konnte man diesmal ganze viele tolle Fotos in Handyqualität auf Twitter und co hochladen.
 Jeder zweite Hersteller besitzt inzwischen eine Cloud mit ganz tollen Upload Möglichkeiten auf alle Social Media Kanäle (Ernsthaft ?!).
Da stellt sich mir die Frage, welcher “Profi” nutzt wirklich solche halbgahren Cloudlösungen?
Die Separation zwischen Fachbesuchern und Endkunden war diesmal deutlicher denn je zu spüren. Während einige Firmen nicht einmal einen Katalog ohne Visitenkarte rausrücken hat man bei anderen das Gefühl die Profiprodukte wären nur ein Anhängsel die man ausstellen musste. 
Auf der anderen Seite wurde aber auch vermeintliche Profiprodukte wie eine Sau durch das mediale Fotocommunity Dorf getrieben, die man sich besser hätte sparen sollen.
 Nun aber genug mit dem Bashing, denn so enttäuscht ich über einige Entwicklungen war, so mehr habe ich mich über andere Entwicklungen gefreut.

Neue Convention

Diese Photokina war die Messe mit den meisten Workshops und Shows, was ich persönlich super fand.
 Zum Teil hatte man das Gefühl, man wäre auf den “Foto” VideoDays wo man seine YouTube Stars trifft, nur ohne kreischende Mädels. Neben den Klassikern wie Photoshop oder Profi Live Shootings zum mitknipsen (habe allerdings bewusste keine Kamera mitgenommen) gab es diesmal auch Workshops zur Selbstständigkeit, Eigenwerbung, Viralität etc. die eine wirkliche Bereicherung waren.

Hiervon würde ich mir zur nächsten Photokina noch viel mehr wünschen, was allerdings kaum noch geht. Im Vorfeld hätte ich mir gewünscht, dass man alle Showpläne zentral hätte einsehen können, so musste man die Hersteller- und Fotografenseiten abgeklappert um seinen persönlichen Photokina Plan zu erstellen.
Apropo zentral, die App zu der Messe fand ich dieses mal super. Habe mir im vorhinein meine Favoriten rausgesucht und dann nach Hallen sortiert, so wusste ich sofort auf was ich in der nächsten Halle achten sollte.

Insgesamt fand ich die Messe auf jeden Fall super (und das obwohl es hinterher keine Schnapper gab :/ ) und fand es nur schade, dass ich nicht noch mehr Live Shows mitnehmen konnte.
Freu mich schon auf das nächste mal.

VideoDays 2014

Wer die VideoDays nicht kennt, das ist ein Treffen Deutschlands bekanntester YouTuber und seinen Fans mit der Möglichkeit zum Netzwerken, sich über Kooperationen zu informieren und nebenher eine große Show.
Dieses Jahr fanden die VideoDays am 15.und 16. August in der LANXESSarene in Köln statt.

Natürlich konnte Canon dabei nicht fehlen 😉

Mein Hauptgrund für die VideoDays war also der Faktor Arbeit.
Davor konnte ich mit den VideoDays nichts anfangen, bzw. dafür bin ich wohl nicht YouTuber genug um davon viel mitzubekommen.
Von den ersten VideoDays wusste ich wohl, dass die im Rahmen der Gamescom stattgefunden haben, aber dass sich daraus eine Messe mit 14000 Besuchern entwickelt hat war mir neu.

Foto-16.08.14-08-48-01Obwohl es die meiste Zeit geregnet hat war die Stimmung sehr cool. Mal abgesehen von dem vielen kreischenden Mädels und der Tatsache, dass ich mehrfach für einen, mir total unbekannten YouTube Star umgerannt wurde.
Der Hinweis das man auf dem Gelände nicht Rennen solle, war bei den VideoDays auch ehr ein frommer Wunsch, schließlich mussten die ganzen Fans von dem einen Star zum nächsten, um sich Autogramme und Selfies abzuholen.

Wir hatten Gott sei Dank unser Zelt, und waren daher vor dem Regen sicher. Nur die ganzen Fans, die eine Autogramm von ihren Stars haben wollten, mussten sich an der Schlange im Regen anstellen.

IMG_6117Wir von Canon hatten auf jeden Fall ne menge Spaß. Neben der Produktvorstellung haben wir auch einen Video Upload angeboten.
Ihr könnt ja selber mal auf dem Canon VideoDays 2014 Playlist schauen, was da teilweise für witzige Sachen entstanden sind. Diejenigen über 18  oder mit Einverständnis  der Eltern konnten auch eine Legria Mini gewinnen.

 

Mit am witzigsten fand ich noch die Eltern, die mit ihren Kindern dahingegen sind. Diejenigen, die nicht zum ersten mal mitgingen, waren perfekt vorbereitet mit Campingstuhl und einem dicken Buch. Die anderen waren leider ehr genervt und verärgert, von dem einem Ende der Messe zum anderen geschleift zu werden. Für die letzteren waren wir da oft schon eine letzte Anlaufstelle, da wir neben Camcordern auch Fotokameras dabei hatten und sie endlich mit diskutieren und fachsimpeln konnte.

Freue mich auf jeden Fall auf das nächste mal.IMG_0562

 

Studio Renovierung die zweite

Dämmung, Gipskarton und Strom

Nachdem jetzt schon eine gewisse Zeit ins Land gegangen ist, bin ich endlich etwas weiter gekommen.

Da die meisten Wände so krumm und schief waren und der Putz auch schon von den Wänden abfiel blieben nicht viele Optionen, damit es am Ende schön aussieht. Den kompletten Raum neu verputzen war mir allerdings zu aufwendig und da ich mir auch eine Möglichkeit des Strom verlegens überlegen musste, haben ich mir für den Trockenbau entschieden.

Von dem Vorbesitzer hatte ich viele Holzlatten und auch Styropor übrig, also hab ich mich kurzerhand dazu entschlossen, damit erst die Wände zu dämmen bevor ich mich um den Gipskarton kümmere.

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Damit wären dann zumindest die Wände und die Fenster gedämmt. Mal sehen ob das ausreichen wird, andernfalls müsste ich mich später noch um die Decke kümmern.

Nach der Dämmung kam dann das Ständerwerk für den Gipskarton, hier habe ich ganz normale Alu Profile benutzt. Nachdem ich die erste bodennahe Lage der Platten angebracht habe, musste ich mich dann erste um die Stromverlegung kümmern.
Also erste einmal einen Plan machen, wo ich überall Steckdosen, Schalter, Licht etc. hin haben möchte.

Nachdem der Strom verlegt war wurde noch der Sicherungskasten erneuert und die restlichen Platten angebracht.

Den Großteil habe ich alles in Eigenregie gemacht, mit Hilfe von meiner Freundin und Kollegen.

Jetzt geht’s ans Verputzen ….aber so langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels.

 

Shooting Minni in Wetter

Es ist nun schon wieder ein paar Tage her, aber hier meine Gedanken zu dem Shooting mit Jasmin aka Minni in Wetter

 

Model-Kartei facebook

 

Zuerst einmal Danke, für das tolle Shooting und den super Ablauf.

Kennengelernt haben wir uns bei Facebook über eine kleine lokale Fotogruppe (Dortmunder Fotorequisiten-Flohmarkt).

Kann das jedem auch wärmstens empfehlen, zu schauen ob es so etwas für seine Region oder Stadt gibt. Die Leute dort sind zwar meist etwas unerfahrener als z.B. in der Model Kartei, aber dafür ist das erste Kontakt auch etwas entspannter. Beim Shooting selbst habe ich anfänglich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Fotograf mit wenig Erfahrung trifft Model mit wenig Erfahrung. Dazu neues Equipment, was noch nie bei einem Shooting dabei war. Aber alles in allem ist alles so abgelaufen wie gehofft. Mal abgesehen davon, dass ich meinen Funkauslöser verlegt hatte, der sich später im Auto wiederfand. Getroffen haben wir uns in Wetter am Hauptbahnhof wo es einige interessante Plätze gibt, die sich für Fotos einfach anbieten. Das Wetter hat am diesem Tag auch mitgespeilt. Es war bewölkt aber nicht regnerisch, also aus Foto-Sicht quasi perfekt, ohne harte Schatten oder zu hellem Licht.

Zur Auflockerung haben wir mit einem Kaffee angefangen. Dabei habe ich ihr kurz erklärt, was ich an dem Tag gerne machen würde.

Als erste Location haben wir mit der Treppe angefangen die von Wetteraner Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt führt

 

Weiter ging es ein paar Meter weiter

Zum Schluss haben wir dann noch eine ruhige Ecke gefunden. Nachdem wir beide ein wenig gegegroovt hatten, konnte man jetzt auch ein wenig mit dem Blitz arbeiten.
Das schöne an dem Parkdeck, war der Lichtschaft der ein diffuses Licht von Oben abgab. Der Einfachheit halber, habe ich mit ETTL gearbeitet.

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Studio Renovierung die erste

In dem letzten Betrag hatte ich mich noch beschwert, dass wir kein Bad haben.

Natürlich will ich, dass sich später die Modelle ungestört umziehen und frisch machen können und auf Dauer ist die Krankenhaustoilette auch keine Option. Vor allem so nah das Krankenhaus auch seien mag, so schlimm sind dessen Zustände, im Besonderen die schöne Beleuchtung um Junkies vorzubeugen.

Aber was soll ich sagen, wir haben nun ein Bad!

Hagen4Nachdem unser Vertrag unterschrieben war, räumten wir ein kleine Kammer aus, die der Vormieter mit Alufolie beschichtet hatte. Dort kam dann unter einem Kasten aus Spanplatten ein Abfluss zum Vorschein. Ein Abfluss!
Warum also nicht die Kammer nutzen und dort ein Bad einrichten, scheinbar war es das in der Vergangenheit ja auch.
Natürlich gibt es kein fließendes Wasser, aber eine Lösung mit Tanks und einer Punpe war schnell ausgedacht. Also los!
Knapp 2 Wochen haben wir die Abende damit verbracht, den Raum mit Styropor zu isolieren und mit Rigips zu verkleiden. Toilette aufgebaut, Rohre angeschlossen, Spülkasten aufgehangen, Waschbecken angebracht und schon stand das Bad! 🙂

Na gut, Tapeziert ist davon noch nicht, eine Baustellenlampe hängt auch noch von der Decke und der Spiegel hängt auch nicht. Aber wenn wir nun den Rest des Raums renovieren, dann müssen wir zumindest schon nicht mehr immer zum Krankenhaus 😀
Apropos renovieren: weiter auf der ToDo Liste steht das Isolieren aller Wände, das Legen von Profilen für die Rigipswände, Wände aufstellen und Strom verlegen, Decke verkleiden, tapezieren und streichen sowie Laminat legen an, um nur die wesentlichen Sachen zu erwähnen.
Man wird mich also in den nächsten Monaten häufiger bei Hornbach und Bauhaus finden.

Leider ist jetzt schon abzusehen, dass ich nur abends und Sonntags ins Studio komme, da Arbeit und Uni Vorrang haben.

Fertig werden soll das Studio aber auf jeden Fall noch dieses Jahr.

 

Räumlichkeiten im Metzgerhaus

Was lange währt wird endlich gut … oder wie war das?

Nachdem ich schon eine ganze Zeit auf der Suche nach passenden und vor allem auch bezahlbaren Räumlichkeiten für ein kleinen privates Fotostudio war wurde ich nun endlich fündig.
In den letzten Jahren habe ich immer mehr Equipment angesammelt, das so langsam jede Ecke in unserem Wohnzimmer zustellt 😀
Auf Dauer sollte es auch keine Option sein, immer das Wohnzimmer komplett umzubauen, um zu shooten und dann hänge ich doch wieder im Fernseher, um den richtigen Winkel einzufangen

Hagen1Ebay Kleinanzeigen hat mich dann letztendlich einen Raum finden lassen. Ein Hobby Bastler, der eine Werkstatt zum Herstellen von Lautsprechern hatte, wollte das Hobby aufgeben und suchte einen Nachmieter. Das Gebäude wurde ursprünglich in der Nachkriegszeit von einem Metzger genutzt.
Das Gebäude hat zwei Etagen, wobei sich im unteren Teil zwei Garagen und eine Art Lagerraum gefindet. Die Garagen, die sich unter dem Raum befinden waren angeblich mal der Kühlraum. Von dem Flair ist bis auf eine massive Stahltür jedoch nichts erhalten.

Klingt…. fast perfekt. Wären da nicht die zum Teil schon angebrochenen einfach verglasten Fenster und die ungedämmten Wände, von denen der Putz runter kommt oder der stinkende Öl-Ofen, der vermutlich noch nie von einem Schornsteinfeger unter die Lupe genommen wurde. Leider fehlte auch ein Bad, aber das Krankenhaus mit Toiletten ist nur wenige Meter entfernt. Gemeinsam mit einem Freund, der ebenfalls hobbymäßig fotografiert, entschloss ich mich, den Raum zu mieten und die nächsten Monate viel Zeit und Geld in die Renovierung und Einrichtung unseres Studios zu setzen

Den Mietvertrag haben wir letzte Woche unterschrieben und die Schlüssel bekommen:-) Hiermit hatten wir die erste Herausforderung, nämlich einen Schlüsseldienst finden, der diesen uralten Schlüssel noch nachmachen kann.
Die Herausforderung ist gelöst.

Welche Probleme und Herrausforderungen sich bei der Renovierung stellen, werde ich sicher noch in dem ein oder anderen folgenden Beitrag schreiben. Erste einmal alles Ausräumen ….

 

Nicht nur ein Hobby

unbenannt-2614-unbenanntBisher war die Fotografie ein reines Hobby von mir, das ich mit diesem Hobby und vor allem dem Wissen darüber mal etwas Geld verdienen würde, hätte ich nicht gedacht.
Um mir etwas Geld nebenher zu verdienen, arbeite ich schon seid einige Zeit im Promotion Bereich.  Durch einen Zufall wurde ich auf einen Job für die Firma Canon aufmerksam gemacht und seid dem arbeite ich für die Canon in einer Dauerpromotion.
Im Endeffekt bedeutet das, dass ich im Elektro- und Fachhandel arbeite und dafür sorge, dass die Kunden gut beraten werden. Außerdem stelle ich die vorhandenen Produkte vor und gebe Tipps zum Umgang damit.

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Dadurch, dass ich von den Produkten selbst überzeugt bin und sie auch selber nutze, ist es ein Kinderspiel die Kunden zu beraten und zu überzeugen.

Im Bereich der Fotoabteilung ist es toll die Anfänger zu beraten und zu motivieren nicht immer nur die Automatik Funktion zu benutzen und im Fachhandel ist es cool mit den Stammkunden oder den Geeks über die neuen Features zu diskutieren. 🙂

Wer mich also in irgendeinem Markt oder auf einer Messe sehen sollte, freu mich immer über nette Gespräche. 😉

Aber bitte nicht so was wie:
Mein iPhone macht bessere Fotos als die DSLR, wieso ist die so schlecht .. oder …Was muss ich einstellen, dass bei der 7D nicht ständig der Blitz aufklappt.
Bin oft zu nett, aber manchmal würde ich den Kunden gern sagen, dass das Problem meist hinter der Kamera zu suchen ist.

 

 

 

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